SoLa 2010

Die Wölfe waren diesen Sommer startklar für ein sehr spannendes Sommerlager in Winterthur. Für die meisten von ihnen war es ihr erstes Lager. Deshalb war Heimweh, was sich dann jedoch in Grenzen hielt, vorprogrammiert.

Das Thema dieser Woche war es, ein Zirkusprogramm auf die Beine zu stellen, da wir vor dem Lager ein Hilferuf bekommen hatten, dass bei einem anderen Zirkus alle Artisten krank wären und der Zirkus unbedingt Hilfe benötigte. Die Leiter beschlossen, sich dieser grossen Aufgabe zu widmen. Da die Leiter jedoch nicht viel von Zirkus verstanden, hatten sie noch extra dafür ausgebildete Artisten hinzugeholt. Mit deren Hilfe hatten die Leiter ein gutes Gefühl, dass alle Wölfe eine super Ausbildung geniessen dürfen.

Als erstes wurde ein Sarasani, der einem Zirkuszelt zum verwechseln ähnlich sah, aufgebaut. Dies dauerte eine Ewigkeit, weil jeder knüpfen musste und nicht genau wusste wie. Naja, nach gut vier Stunden knüpfen, Loch buddeln und Musik hören, konnte dann endlich der Sarasani an einem Baumstamm, den die Leiter vom Förster bestellt hatten, hochgezogen werden. Ein lautes „WAUU!“, hörte man und wir alle waren sichtlich positiv überrascht, wie gross und vor allem wie viel Platz der Sarasani bot.

Am Montagmorgen wurden die Wölfe zuerst einmal überrascht, denn die Leiter hatten den Spiess umgedreht: Die Leiter waren zu Wölfen geworden und die Wölfe mussten zusammen eine Übung für die „neuen Wölfe“ planen und diese dann auch umsetzen. Bei der Planung im Esssaal störten die Leiter die Wölfe immer mit dummen Fragen oder rannten einfach durch den ganzen Saal. Da hatten die Wölfe Mal gemerkt, wie nervend es sein kann, wenn man „nein“ sagt und dies ganz einfach überhört wird.

Am Nachmittag wurde dann das erste Mal so richtig für den Zirkus gelernt. Die Wölfe wurden von den Zirkustrainern aufgeteilt und die einzelnen Gruppen versuchten, viele Ideen für ihren Auftritt zu sammeln. Am Abend streikte auf einmal die Küche und die Wölfe mussten mit den Leitern selbst ein Abendessen auf die Beine stellen. Dies wurde in Form eines Kochwettbewerbes durchgeführt. Wer wollte, durfte sich im Freien ein Zelt zum Schlafen errichten. Wer sich für das Schlafen im Haus entschied, durfte ein Hörspiel von Spongebob geniessen.

In der Nacht kam es zu einer Taufe. Ohne Taschenlampe durch den Wald zu laufen und anschliessend gefangen genommen und um einen Baum gefesselt zu werden, ist nicht ganz ohne.
Am Dienstagmorgen stürmten auf einmal zwei Menschen unser Lagerhaus. Es waren Mitarbeiter des Zirkus BENKI, welche wir bis jetzt noch nicht kennengelernt hatten. Später stellte sich heraus, dass der Zirkus BENKI neidisch auf uns war. Die Mitarbeiter hatten unseren Direktor entführt und wir mussten ihn suchen. Was mit unseren super Wölfen natürlich nicht lange gedauert hatte...
In den Gruppenarbeiten wurde versucht, die am Vortag entstandenen Ideen umzusetzen, was auch meistens geklappt hatte. Am Nachmittag hatten die Wölfe dann Zeit, ihr Kostüm zu entwerfen und zu basteln.

Am Mittwoch wurde die von Leña geplante Tageswanderung nach Schloss Kyburg durchgeführt. Den Kindern hat das Schloss sehr gefallen und es wurde auch nicht so viel gemotzt, wie bei der letzen Tageswanderung im HeLa 2009. Nach der Rückkehr im Lagerhaus gingen alle freiwillig ins Bett und schliefen sehr schnell ein.

Der Donnerstag wurde vor allem von den Gruppenarbeiten dominiert, da ja schon am Samstag die Premiere war! Am Abend wurde den Wölfen den Film Alvin and the Chipmunks gezeigt. 

Am Freitag wurde wieder geprobt und die Show war eigentlich perfekt. Am Nachmittag gab es ein Techblock, da dies in keinem Lager fehlen darf und es den Kindern auch immer wieder Spass macht. Am Abend gab es eine Hauptprobe, in welchen die Leiter und das Küchenteam die Zuschauer darstellten. Alles klappte und wir waren bereit für den Samstag.

Die Vorstellung fand in der Mehrzweckhalle statt. Das Publikum war begeistert und die Wölfe konnten stolz auf sich sein. 

Autor: Indy

 
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