CSI Burn Style
Am Samstagmorgen war es so weit - die Pfadis waren startklar fürs Pfingst-Lager 2009 in Zollikofen. Nach dem obligatorischen Antreten ging es los mit dem Zug Richtung Zürich Hauptbahnhof und von dort aus mit dem Zug nach Bern. Als wir in Bern waren, stiegen wir versehentlich in den falschen Zug und so verzögerte sich unsere Reise. Beim zweiten Anlauf in Bern erwischten wir den richtigen Zug.
Als wir das Pfadihaus in Zollikofen betreten haben, fanden wir einen gedeckten Tisch mit reichlich Innereien. Sofort rückte das Team von CSI:Burn aus und sperrte den ganzen Bereich um das Haus ab und analysierte den Tatort. Nachdem alle Beweise gesichert waren und ins Labor geschickt wurden, richtete sich das Team im Haus ein. Nach dem Abendessen wurden die sportlichen Eigenschaften der angehenden Speziallisten getestet mit Fussball, Baseball und Rugby. Nach dem sportlichen Teil des Tages waren alle ziemlich erschöpft und gingen ins Bett. Plötzlich wurden wir von Rauch geweckt und rannten raus auf den Platz vor dem Haus. Wir fanden eine Spitzhacke voller Blut und eine Schleifspur flussaufwärts der Aare. CSI:Burn folgte der Spur bis zu einem Baum, an dem eine Leiche hing. Die Spuren wurden alle dokumentiert, eingesammelt und ins Labor geschickt.
Nach dem Morgenessen kamen die Ergebnisse des Aufgehängten aus dem Labor. Es stellte sich heraus, dass es sich um den früheren Hauseigentümer handelte, welcher am Baum hing. Nach den Ämtli versammelten sich alle vor dem Haus, um die Winki-Fahne aufzuhängen. Plötzlich rannte ein Mann vorbei, welcher verfolgt wurde. Sofort halfen die Pfadis dem Mann und schlugen den Verfolger in die Flucht. Der mysteriöse Verfolger schwor Rache. Der gerettete Mann, ein Gipser, liess den Pfadis aus Dank ein Paar Rollen Gips übrig, welche sie zur Maskenherstellung brauchten. So pflasterten sich die Pfadis gegenseitig mit Gips zu. Anschliessend wurde der Morgen mit Fussball beendet. Das Spiel war voll im Gange, da tauchte der Ganove wieder auf und wollte seinen üblen Racheplan vollziehen. Er hatte die Rechnung ohne die Pfadis gemacht, welche ihn zum zweiten Mal in die Flucht schlugen. Nach dem Essen bekamen wir einen anonymen Tipp, dass in der Nähe ein Organhändler haust. Die Pfadis begaben sich auf den Weg dorthin. Als die Pfadis im Besitz der Organe waren, schickten sie diese ins Labor und es stellte sich heraus, dass es der Rest der ersten Leiche war.
Nach dem Abendessen bekamen wir einen weiteren anonymen Tipp mit dem Aufenthaltsort des möglichen Täters, also machten wir uns auf die Suche nach ihm. Wir fanden diverse Hinweise auf den Täter und eine Spur nach Bern. Mit diesen Hinweisen kehrten wir zurück zum Haus und beendeten den Tag mit Werwölfeln und Schokolade essen.
Der letzte Tag brach an und wir waren dem Täter dicht auf der Spur. Wir wurden erstaunlich schnell mit dem Hausputz fertig und machten uns auf die Suche nach dem Mörder. In Bern angekommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um den Täter zu fassen. Zum Glück hielt die CSI-Burn-Zentrale uns immer auf dem Laufenden mit der aktuellen Position des Verdächtigen. Wir waren dem Täter dicht auf den Fersen bei der Jagd durch ganz Bern und konnten einige Informationen aus ihm raus quetschen. Plötzlich flüchtete der Täter auf den Zug Richtung Zürich, was uns die Arbeit etwas erleichterte. Im Zug fassten wir den Täter und konnten die letzten Beweise aus ihm gewinnen. Der Mörder wurde später vom CSI-Team abgeführt und der Polizei übergeben. Nach diesem glorreichen Fall für die neu ausgebildeten Pfadis kam schon das Ende. Nach dem Abtreten konnten alle stolz auf sich sein.
Autor: Ridero




